Lebenslanges Lernen als Schlüssel zum Erfolg

Lebenslanges Lernen als Schlüssel zum Erfolg

Ab und zu hört oder liest man in den Medien darüber. Da finden sich in den Hörsälen der Universitäten Senioren wieder, die sich weiterbilden möchten. Oft haben sie bereits mit ihrem bisherigen Berufsleben abgeschlossen, fühlen sich aber noch nicht zu alt dazu, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Kenntnisse zu erwerben. Das sollten wirkliche Vorbilder für junge Menschen sein!

Einfach im Leben noch einmal etwas Neues anfangen. Es kann im Verlauf einer lebenslangen Erwerbskarriere immer wieder zu Brüchen kommen. Der Chef marschiert in die Pleite, der Arbeitnehmer sitzt auf der Straße. Dann hat er nur zwei Alternativen. Bis zum Lebensende auf den Staat angewiesen zu sein und als Hartz-IV-Empfänger zu enden. Oder noch einmal durchgestartet.

Dazu benötigt man aber die notwendige Eigeninitiative und den Willen, noch einmal anzupacken. Es ist so, dass das, was man im Rahmen einer Berufsausbildung erlernt, niemals mehr bis zum Lebensende ausreicht, um einen Beruf bis zum Lebensende ausüben zu können. Es ist nun einmal so: Wer es nicht schafft, lebenslang zu lernen, grenzt sich aus der Entwicklung aus. Dazu muss man nicht unbedingt eine Universität besuchen. Es gibt heute die mannigfaltigsten Möglichkeiten, um am Wissen der Welt teilhaben zu können.

Für Senioren ist es manchmal nicht ganz einfach, gewisse Barrieren zu überschreiten. Es ist für viele von ihnen sehr kompliziert, sich Computer-Kenntnisse zu erwerben oder einige Grundbegriffe der englischen Sprache. Zahlreiche Volkshochschulen bieten solche Kurse an. Man muss halt mit Optimismus an die Dinge herangehen. Um sich am Ende sagen zu können: Also, Ihr jungen Leute, Oma und Opa sind doch noch nicht ganz verblödet!