Studieren an einer Berufsakademie (BA)
Eine Alternative, über die es sich lohnt, nachzudenken. Berufsakademien bieten ein Studium mit einem sehr großen Praxisbezug an. Die darin erteilte theoretische Ausbildung ist mit der praktischen in einem Unternehmen verknüpft, eigentlich vergleichbar dem dualen System zur Ausbildung von Azubis. Im Gegensatz zu einer Hochschule ist die Ausbildung allerdings nicht ganz so breit gefächert.
Im Rahmen dieser Form eines Studiums spezialisiert man sich relativ früh auf bestimmte Sachinhalte. An diesen Akademien werden allerdings keine akademischen Grade erworben. Man benötigt zur Studienzulassung ein allgemeines Zeugnis zur Hochschulreife, ferner einen Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen. Das Studium erfolgt in der Regel in Form von Kursen mit 20 bis 30 Studenten. Nach dem Ablauf von zwei Jahren wird das Grundstudium mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen. Dieses wird auch als Assistentenprüfung bezeichnet.
Während dieses Studiums müssen Hausarbeiten in Form von Projekt- und Praxisarbeiten vorgelegt werden. Jede Berufsakademie regelt diese Abläufe für sich. Die meisten der Vorlesungen werden von ehrenamtlichen Dozenten bestritten, die hauptsächlich aus den beteiligten Unternehmen stammen. Damit wird die notwendige Praxiserfahrung garantiert. Zur Teilnahme an diesen Vorlesungen besteht Anwesenheitspflicht. Die Praxiserfahrungen werden dann in den Unternehmen selbst vermittelt.
Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmer an den Kursen ein Gehalt. Unter Umständen können auch BAföG und Sonderzahlungen der Unternehmen für Bücher gewährt werden. Ein solches Studium dauert ca. 6 Semester. Zum Abschluss erreicht man, bei erfolgreichem Bestehen, den Titel „Diplom…(BA).